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Freitag, 4. Mai 2018

Campbell - Das "Corner-Projekt" für Steve Wilks

CHRISTIAN CAMPBELL, Cornerback, Penn State
Runde 6, Pick 182
Alter / 22 Jahre
Geburtsort / Phenix City, Alabama
Grösse / 1.85m
Gewicht / 88kg

Ein talentierter Cornerback, der bei den Nittany Lions aufgrund starker Konkurrenz in der Scondary nicht so viel zum Einsatz kam, wie er sich das gewünscht hätte. In seinen ersten drei Jahren startete er nur vier Spiele.
In seiner Senior Season konnte er sich gegen die interne Konkurrenz durchsetzten und wurde zum Starter. Er absolvierte eine solide Spielzeit mit 45 Tackles, zwölf abgewehrten Pässen und einer Interception. Auch am Senior Bowl hatte er eine gute Woche
Die Cardinals entschieden sich in der sechsten Runde für ihren einzigen defensiven Spieler in der diesjährigen Draftklasse. Head Coach Steve Wilks ist dafür bekannt, dass er mit Perspektivspielern arbeiten und diese zu verlässlichen Startern coachen kann, wie er es unter anderem auch mit Josh Norman gemacht hat.


Stärken:
> Gross und lange Arme
> Erkennt Slants und kurze Routen und stellt diese geschickt zu
> Guter Antritt und kann über kurze Distanz Boden gut machen


Schwächen:
> Dünn und nicht kräftig genug
> Fehlende Aggressivität gegen das Laufspiel
> Abrupte Richtungswechsel zu langsam
> Technische Mängel
> Verfällt zu oft in Panik und begeht Pass Interference Fouls


Langer, grosser Cornerback, dem es aber an Wendigkeit und Geschwindigkeit mangelt, um tiefe Passrouten vernünftig verteidigen zu können. Campbell fühlt sich "Off the Line" in Zone Coverage deutlich wohler, weil er da mit seinem Antritt und Körperbau besser zurecht kommt. Er machte in seiner College Karriere zu wenige Impact Plays, als dass man in der NFL gross über ihn aufgeregt sein wird.

 >>> Youtube Breakdown: https://www.youtube.com/watch?v=Iak-6zGhBA4 <<<

Player Comparison: Justin Bethel, CB, Atlanta Falcons


Welcome to the Cardinals, Christian!


Mittwoch, 2. Mai 2018

Late Round Tackle Korey Cunningham

KOREY CUNNINGHAM, Offensive Tackle, Cincinnati
Runde 7, Pick 254
Alter / 22 Jahre
Geburtsort / Montevallo, Alabama
Grösse / 1.98m
Gewicht / 138kg

Korey Cunningham kommt aus Alabama und entschied sich zunächst für die Hochschule von Alabama-Birmingham. Da der damalige Coach aber nach Cincinnati wechselte und Cunningham von ihm gefragt wurde, ob er trotzdem für ihn Spielen möchte, entschied sich Cunningham ebenfalls nach Cincinnati zu gehen.
Dort spielte er Tight End und die letzten beiden Jahre als Left Tackle. Dabei startete er jedes Spiel und absolvierte gemäss Pro Football Focus die meisten Snaps als Pass Blocker (469) aller College Tackles ohne einen einzigen Sack zuzulassen. Eine aussergewöhnliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Cincinatti Bearcats der AAC, eine solide Conference, angehören und 2017 unter anderem gegen die Michigan Wolverines und Central Florida Knights spielten.
Zum Combine wurde er aus unerklärlichen Gründen allerdings nicht eingeladen. An seinem Pro Day konnte er seine Athletik als ehemaliger Tight End aber unter Beweis stellen. Er absolvierte die 40 Yards in 4.88 Sekunden und einen Vertical Jump von 35 1/2 Inches (1079.5cm). Am Combine wäre er damit der zweitschnellste O-Liner und der beste im Vertical Jump gewesen.


Stärken:
> Schnelle erste Schritte
> Gewichtsverteilung meist auf der Innenseite
> Athletisch genug um auf abrupte Manöver zu reagieren
> Passable "Lateral Quickness" für Zone Blocking
> Im freien Raum als Pull Blocker oder für Screens einsetzbar


Schwächen:
> Unterdurchschnittliche Armlänge und Handgrösse
> Nicht stark genuger Oberkörper
> Probleme Pass Rusher zurückzuschieben und sich wieder von ihnen zu lösen, wird in die Pocket zurückgedrängt
> Probleme die Pass Rusher genügend weit das Feld "hinunter zu schieben"
> Kreiert zu wenig Bewegung an der LoS im Laufspiel
> Körperkontrolle und Balance während dem Blocken


Ein Perspektivspieler auf der Tackle Position mit einigen physischen Fragezeichen. Seine Probleme mit der Körperkontrolle und Balance sind teilweise auf mangelnde Kraft im Oberkörper zurückzuführen und zusätzliche Arbeit im Kraftraum könnten das Problem auch nicht lösen. Cunningham muss einiges stärker werden und an seiner Technik arbeiten, um sich einen Platz in einem 53-Mann Kader ergattern zu können.


Player Comparison: Brandon Parker, OT, Oakland Raiders
Ähnlicher Spielstil wie Corey Cunningham aus dem College kommend. Athletisch sehr gut aber Mängel in der Technik und (noch) nicht stark genug.

Welcome to the Cardinals, Korey!

Montag, 30. April 2018

Edmonds bringt Tiefe auf der Running Back Position

CHASE EDMONDS, Running Back, Fordham
Runde 4, Pick 134
Geburtsdatum / 13. April 1996 (Alter 22 Jahre)
Geburtsort / Harrisburg, Pennsylvania
Grösse / 1.75m
Gewicht / 93kg

Die Cardinals entschieden sich in der vierten Runde mit einem Running Back für eine Position, auf der kein grosser Bedarf bestand. Aber besonders am dritten Tag hält sich General Manager Steve Keim an die "BPA (Best Player Available)"-Strategie. Dabei stach RB Chase Edmonds so weit heraus, dass man ihn gerne wählte und nicht schwächer eingestufte Spieler auf anderen Positionen bevorzugte.
Chase Edmonds erhielt nach der High School keine grossen Angebote von namhaften Football-Colleges und entschied sich schliesslich für Fordham. Dort wurde er sofort zum Leistungsträger und stellte sein Können Woche für Woche unter Beweis. Und dieses Können war so gross, dass er ohne eine Gelenksverletzung im letzten Jahr den Division 1 Rushing Record gebrochen hätte. Es sollte nicht sein.
Die Verletzung im letzten Jahr und seine verhältnissmässig unbekannte Hochschule Fordham sind die Hauptgründe, weshalb Chase Edmonds am dritten Drafttag noch verfügbar war. Die Cardinals, bei denen er vor dem Draft auch zu Besuch war und ein Workout absolvierte, entschieden sich in der vierten Runde für ihn und für ein Upgrade auf der Running Back Position.


Stärken:
> Produktiv während vier Jahren
> Agilität
> Starker Antritt
> Kann als Receiver aus dem Backfield eingesetzt werden
> Schnell genug um über die Aussenbahn zu laufen
> Teamleader, Motivator


Schwächen:
> Pass Protection
> Trifft falsche, zu späte Entscheidungen bei Läufen durch die Mitte
> Etwas zögerlich wenn er die LoS angreifft
> Braucht besseres Gefühl für Blocking Schemas
> Will zu oft über die Aussenbahn rennen, auch wenn nicht nötig, nimmt zu selten das, was die Defense anbietet


Chase Edmonds ist ein sehr produktiver Running Back mit gutem Körperbau, guter Agilität und Athletik. Während er auf tieferem Niveau glänzen konnte, dürfte er es schwer haben in der NFL Verteidiger lediglich mit seinem Antritt zu schlagen. Edmonds muss mit konstanterer Geschwindigkeit und Entschlossenheit spielen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Er hat das Talent, um in einer Running Back Gruppe einen wichtigen Platz einnehmen zu können, dürfte aber vornehmlich für Outside Runs und als 3rd Down Receiving Back eingesetzt werden.

 >>> Youtube Breakdown: https://www.youtube.com/watch?v=yfBjNEf9BbA&t= <<<

Player Comparison: Dion Lewis, RB, Tennessee Titans
Spielte die letzten Jahre in New England und wurde dort vielseitig eingesetzt, ab und zu auch als klassischer Rusher durch die Mitte, meistens aber als Outside Runner oder Passempfänger aus dem Backfield.


Welcome to the Cardinals, Chase!



Freitag, 27. April 2018

JOSH ROSEN - Die Cardinals haben ihren Franchise QB


JOSH ROSEN, Quarterback, UCLA
Runde 1, Pick 10
Geburtsdatum / 10. Februar 1997 (Alter 21 Jahre)
Geburtsort / Manhattan Beach, Kalifornien
Grösse / 1.93m
Gewicht / 99kg

Josh Rosen war gemäss Scouts der beste Quarterback als er die High School beendete und entschied sich für die "University of California, Los Angeles", oder kurz UCLA, zu spielen. Dort wurde er zum ersten Freshman Starter in der Geschichte der UCLA Bruins und gewann auch Pac-12 Freshman of the Year.
Schnell war klar, dass er das Zeug für eine erfolgreiche NFL Karriere besitzt und Rosen ging seinen Weg im College. Eine Schulterverletzung und später Hirnerschütterungen warfen ihn zwar zurück, an seinem enormen Talent als Quarterback gibt es aber keine Zweifel. Seine Fussarbeit und Wurftechnik machen ihn zum besten reinen Passer im diesjährigen Draft.
Als Rosen in der Nacht von gestern auf heute nach den ersten fünf Picks noch verfügbar war und spätestens nachdem sich die Buffalo Bills mit ihrem "Uptrade" für den anderen Josh, nämlich Josh Allen von Wyoming, entschieden hatten, bestanden reelle Chancen, dass er bei unseren Cardinals landen könnte.
Cardinals Fans wurden zwar noch ein wenig auf die Folter gespannt aber an #10 war es dann so weit und die Cardinals tradeten hoch mit den Oakland Raiders. Anders als noch im Vorjahr, wo man sich nicht bewegte und einem Mahomes und Watson vor der Nase weggeschnappt wurden, war man dieses Mal selbst proaktiv.
Dass sich die Kosten für das Hochtraden absolut im Rahmen halten (Pick 15, Pick 79 und Pick 152) ist besonders erfreulich. Nur die wenigsten hätten vor dem Draft gedacht, dass man einen der Top 4 Quarterbacks so "günstig" bekommen könnte.
Die Reaktionen in den Medien und von den Fans auf die Wahl von Josh Rosen sind mit überwiegender Mehrheit positiv. Wie es aber so ist, besonders auf der Position des Quarterbacks, wird die Zukunft weisen, wie sich Rosen auf NFL Niveau macht und ob das die richtige Entscheidung war. Nach heutigem Wissensstand ist es die Richtige und wir hoffen auf das Beste, auf eine lange, glorreiche Karriere unseres neuen Franchise Quarterbacks Josh Rosen.


Stärken:
> Schnelle Auffassungsgabe
> Versteht die Defense und kann sie besonders Pre-Snap gut lesen
> Exzellente Fussarbeit und Wurftechnik
> Bewegt sich gut in der Pocket, schreckt nicht vor dem Pass Rush zurück und behält seinen Blick "downfield"
> Effizient in seinen Abläufen und mühelose Wurfbewegung
> Selbstbewusst und Intelligent
> Kann Verteidiger irreführen mit "Look offs", "shoulder hitches" und "pump fakes"


Schwächen:
> Beständigkeit, Schulterverletzung und Hirnerschütterung im College
> Decision Making und Post-Snap Reads zu inkonsistent
> Übergeht teilweise die einfache Lösung für spektakulärere Pässe
> Teilweise zu sehr von sich Überzeugt, probiert Pässe die man nie versuchen sollte
> Charakterliche Fragen


Josh Rosen's Fussarbeit und Mechanik machen ihn zu einem super Quarterback-Talent. Die grösste Sorge ist dass der Weg zum Erfolg bei Rosen mehr Schritte enthält als bei anderen QBs. Er hat nicht den stärksten Arm, was Pre- und Postsnap Reads und das Werfen mit Antizipation umso wichtiger macht.
Rosen hat die nötige Gelassenheit (Pocket Poise), Genauigkeit und Intelligenz um ein guter NFL Quarterback zu werden. Er muss aber gewillt sein öfter das zu nehmen, was die Defense ihm anbietet. Rosen muss Fragen um seine Führungsqualitäten und "coachability" früh beantworten und einen guten ersten Eindruck hinterlassen, um seine Karriere in die richtige Bahn zu lenken.

Player Comparison: Aaron Rodgers, QB, Green Bay Packers
Das soll nicht heissen, dass Josh Rosen so gut ist wie Rodgers oder dass er es jemals sein wird. Josh Rosen erinnert aber unweigerlich an Aaron Rodgers und zumindest ihre bisherigen Wege, Stärken und Schwächen zu diesem Zeitpunkt sind verblüffend ähnlich.
Auch Aaron Rodgers war ein Star am College und auch ihm wurden charakterliche Schwächen und Arroganz unterstellt. Ebenso standen seine "Arm Strenght", "zu selbstbewusste Spielweise" und mangelhafte Athletik in der Kritik. Also alles sehr ähnlich wie dieses Jahr bei Rosen. Kommt dazu, dass beide schon zusammen gearbeitet haben und beide auch diesen "meh" Gesichtsausdruck drauf haben...
Bei Aaron Rodgers führte das zu einem Fall bis in die Zwanziger der ersten Runde. Bei Josh Rosen zu einem Fall bis Nummer 10. Kann Rosen auch nur in die Nähe von Aaron Rodger's NFL Karriere kommen, werden wir viel Freude an ihm haben.


Welcome to the Cardinals, Josh!




Montag, 12. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - TIGHT END


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Jermaine Gresham / Cap '18: $7'218'750 / Vertrag bis 2021 (UFA)
Gabe Holmes / $630'000 / 2019 (RFA)
Ricky Seals-Jones / $550'000 / 2019 (ERFA)
Troy Niklas / Unrestricted Free Agent
Ifeani Momah / Exclusive Rights Free Agent
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Im System von Bruce Arians wurde bei den Tight Ends mehr Wert auf ihre Stärken als Blocker gelegt. Anders als die grössten Namen wie zum Beispiel Rob Gronkowski oder Travis Kelce kam ihnen im Passpiel der Cardinals eine untergeordnete Rolle zu. Inwiefern sich das unter Steve Wilks und Mike McCoy ändern wird, bleibt abzuwarten.
Als letzte Offseason die Vertragsverlängerung für Jermaine Gresham bekannt wurde, fragten sich viele, mich inklusive, womit er einen neuen 4-Jahresvertrag mit derart hohem Gehalt (~$7M/y) verdient hatte. Eine berechtigte Frage, die ich auch jetzt noch nicht zufriedenstellend beantworten kann. Definitiv einer der fragwürdigeren Moves von Steve Keim.
Jermaine Gresham ist nicht schlecht aber eben auch nicht gut und dazu kassiert er zu viele Strafen, auch Personal Fouls, was eigentlich ein No-Go ist. Obendrein hat er sich im letzten Spiel noch die Achillessehne gerissen und wird anfangs 2018 wahrscheinlich noch nicht einsatzfähig sein. Sein Vertrag ist so gestaltet, dass sein Cap Hit ($7.2M) kleiner ist als wenn man ihn entlassen würde (Dead Cap $9.3M). Eine Restrukturierung des Vertrags wäre definitiv angebracht und ich gehe davon aus, dass die Cardinals eine solche auch anstreben werden, ob Jermaine Gresham darauf eingeht ist dann eine andere Frage.
Ricky Seals-Jones tauchte letzte Saison aus dem Nichts auf und machte ein paar gute Spiele, in welchen er sein grosses Potential zur Schau stellte. Er hat noch wenig Erfahrung und muss noch viel an sich arbeiten. Aber wenn er den eingeschlagenen Weg so weiter geht, ist er definitiv ein Verpsrechen für die Zukunft.
Ehemaliger 2nd Round Pick Troy Niklas konnte den Erwartungen nie gerecht werden. Er war viel zu oft verletzt und auch als er gesund war, liessen seine Leistungen zu wünschen übrig. Hie und da mal ein gutes Play und dann wieder abtauchen ist definitiv zu wenig. Die Wege werden sich wahrscheinlich trennen.
Selbes gilt auch für Ifeani Momah, der ähnlich wie Niklas immer wieder andeutete, zu was er fähig sein könnte, aber dann wieder von der Bildfläche verschwand. Auch bei ihm zu oft aufgrund von Verletzungen. Dass die Cardinals ihm als ERFA kein Angebot unterbreitet haben, lässt darauf schliessen, dass sie an einer weiteren Zusammenarbeit kein grosses Interesse haben.
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Notable Free Agents
Jimmy Graham (SEA)
Trey Burton (PHI)
Austin Seferian-Jenkins (NYJ)
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http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/tight-end/
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Die Cardinals haben auf jeden Fall Bedarf auf der Tight End Position und auf dem Free Agent Markt gäbe es einige interessante Optionen. Die bekanntesten Namen sind eher Passempfänger als Blocker, auf welche die Cardinals bisher keinen grossen Wert legten. Wird sich das nun ändern? Offensive Coordinator Mike McCoy hat auch schon erfolgreich mit Receiving Tight Ends gearbeitet aber seine Offensive basiert nicht darauf. Head Coach Wilks liess durchblicken, dass er nicht auf reine Passempfänger auf der Tight End Position steht.
Wir glauben nicht, dass die Cardinals einen der, wegen ihrer Receiving Sklills, bekannteren Tight Ends verpflichten wollen. Aus finanziellen sowie aus philosophischen Gründen. Trotzdem muss zumindest für Tiefe im Kader gesorgt werden, dies wird entweder mit "Budget-Lösungen" in der Free Agency oder danach im Draft in den späteren Runden geschehen.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Freitag, 9. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - TACKLE



Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Jared Veldheer / Cap '18: $10'156'250 / Vertrag bis 2019 (UFA)
D.J. Humphries / $2'835'672 / 2019 oder 2020 (UFA)
Will Holden / $622'032 / 2021 (UFA)
Earl Watford / Unrestricted Free Agent
Khalif Barnes / Unrestricted Free Agent
John Wetzel / Exclusive Rights Free Agent
Vinston Painter / Exclusive Rights Free Agent
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Eine gut eingespielte und als Einheit funktionierende Offensive Line ist essentiell für eine funktionierende Offense. Ohne zumindest passable O-Line gerät jedes Team in Schwierigkeiten. Da helfen dann auch die besten Running Backs, Receiver und ein guter Quarterback wenig. Das mussten wir über die letzten Jahre am eigenen Leib erleben.
Die Sätze aus dem Guard Preview zu Mike Iupati können praktisch 1 zu 1 übernommen und auf Jared Veldheer angewendet werden. Damals eine klare Verstärkung aber mittlerweile von Verletzungen geplagt, wodurch er nicht mehr an seine starken Leistungen anknüpfen kann. Entweder spielt er merklich angeschlagen oder fehlt komplett. Dazu machten letzten Sommer Gerüchte die Runde, dass er zurücktreten möchte. Das hat er aber verneint und auch nach der vergangenen Saison behauptet, dass er 2018 unbedingt spielen will.
Deshalb gehen viele davon aus - so auch wir - dass die Cardinals ihn um eine Modifikation seines Vertrags bitten werden. Die Frage ist dann, ob Jared Veldheer auf die Forderungen der Cardinals eingeht. Ist er gewillt seinen Vertrag anzupassen wird man bestimmt eine Lösung finden. Kommt man nicht auf einen gemeinsamen Nenner wird man Jared Veldheer vermutlich entlassen. Dies würde knapp $7M an zusätzlichem Cap Space schaffen.
D.J. Humphries geht nun in seine dritte NFL Saison. Nachdem er seine Rookie Saison nicht zum Einsatz kam überzeugte er die Coaches so sehr, dass sie ihm die Left Tackle Position anvertrauten.
Leider verletzte er sich bereits im ersten Viertel des Auftaktspiels in Detroit als ein Spieler unglücklich in seine Beine rollte. Nach einer Verletzungspause kam er zwar nochmals zu Einsätzen, brachte es aber nur auf fünf Spiele. Wenn er auf dem Feld stand, machte er einen guten Eindruck und LT dürfte momentan die einzige von fünf Positionen sein, die schon fest vergeben ist. Wir hoffen auf eine verletzungsfreie Saison für DJ Humphries und die restliche O-Line und dass für einmal nicht (gefühlt) alle Starter auf Injured Reserves landen.
Will Holden ist ein Back-Up, nicht mehr und nicht weniger. Aber auch diese braucht es in einem NFL Team und aufgrund seines preiswerten Rookie-Vertrags hat er vorläufig einen Platz im Kader auf sicher. Bei allen restlichen Spielern darf zumindest bezweifelt werden, ob wir sie jemals wieder in Cardinals Uniform sehen (müssen).
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Notable Free Agents
Nate Solder (NE)
Greg Robinson (DET)
Chris Hairston (LAC)
...
http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/tackle/
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Dass die Cardinals in ihre Offensive Line investieren müssen steht ausser Frage. In welcher Form das geschehen wird, kann man momentan noch nicht sagen. Vieles hängt davon ab wie es mit Jared Veldheer weiter geht und was sich auf den anderen Positionen der Offensive Line tut.
Vielversprechend ist der Fakt, dass Steve Wilks den O-Line Coach aus Carolina mitbringen konnte. Ray Brown wird Ligaweit sehr geschätzt und ist besonders für seine Trainerarbeit mit weniger begehrten Rookies und UDFA's bekannt.
Was aber genau seine Pläne sind können wir nur schwer einschätzen. Abwarten und Tee trinken ist angesagt und der Umstand, dass er ein richtig guter Coach sein soll beruhigt uns immerhin ein wenig. Wir sind gespannt.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Donnerstag, 8. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - DEFENSIVE LINE


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Josh Mauro / Cap '18: $3'300'000 / Vertrag bis 2019 (UFA)
Corey Peters / $2'546'875 / 2021 (UFA)
Robert Nkemdiche / $2'345'618 / 2021 (UFA)
Rodney Gunter / $832'480 / 2019 (UFA)
Peli Anau / $480'000 / 2019 (ERFA)
Praise Martin-Oguike / $480'000 / 2019 (ERFA)
Pasoni Tasini / $480'000 / 2019 (ERFA)
Frostee Rucker / Unrestricted Free Agent
Olsen Pierre / Exclusive Rights Free Agent
Xavier Williams / Restricted Free Agent
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Als die Cardinals letzte Offseason Calais Campbell mehr oder weniger freiwillig weiterziehen lassen mussten, befürchteten viele dieser Verlust würde sich deutlich bemerkbar machen.
Ein Jahr später kann man sagen, die Trennung hat sich für beide Seiten ausbezahlt. Calais Campbell war endlich "frei" und legte im für Defensive Ends vorteilhaften System der Jaguars eine klasse Saison hin. Obendrein spülte der neue Vertrag noch ordentlich Cash in seine Taschen.
Geld, das den Cardinals in ihrer aktuellen Situation definitiv fehlen würde. Aber nicht nur aus finanziellem Aspekt trafen Keim und Co. letzte Offseason die richtige Entscheidung. Auch auf dem Feld konnte der Verlust aufgefangen werden. Ab und an hätte man sich etwas mehr "Interior Pressure" gewünscht aber einen registrierbaren Leistungsabfall der Defensive Line und der Front Seven konnte man nicht verzeichnen. In einigen Kategorien verbesserte man sich sogar, so beendete die Rushing Defense letzte Saison auf Rang 6 (89,6 YDS/G), während es 2016 noch Rang 9 (94,9 YDS/G) war.
Diese Leistung gelang den Cardinals ohne grosse Namen und Stars. Der gestandene Veteran Frostee Rucker schlüpfte noch mehr als zuvor in eine Führungsrolle und gab den Ton an. Ihm würden die Cardinals sehr gerne einen neuen Vertrag für 2018 geben.
Wie viele andere Teams setzten die Cardinals vergangene Saison auf ein Rotationssystem. Dieses soll dafür sorgen, dass den Athleten in Spielen und über die Saison genügend Pausen gegeben werden können und sie so fit und leistungsstark bleiben. In diesem kamen gemessen nach Defensive Snaps hauptsächlich Frostee Rucker (57,2%) und Corey Peters (42,6%) zum Einsatz. Danach folgten Olsen Pierre (33,1%), Josh Mauro (31,5%), Rodney Gunter (27,5%), Robert Nkemdiche (23,9%) und Xavier Williams (23,5%).
Für den bisher entäschenden First Round Pick Robert Nkemdiche bietet der Trainerwechsel eine neue, letzte Chance bei den Cardinals. Er kam bisher noch nichtmal in die Nähe dessen, was man sich von ihm versprochen hatte. Steve Wilks sagte auf Nkemdiche angesprochen, jeder Spieler fange bei ihm bei null an. Wir hoffen natürlich, dass Nkemdiche diese Chance nutzen kann.
***Mit der Verpflichtung von Steve Wilks und Co. könnte auch ein Systemwechsel von 3-4 auf 4-3 Base Defense einhergehen. Noch gibt es dazu aber keine definitiven Informationen. Würde man auf eine 4-3 Defense wechseln, wären Jones und Golden beispielsweise keine OLB mehr, sondern Defensive Ends. Mit den vielen Sub-Packages, die heutzutage gespielt werden ist das aber sowieso nicht mehr so relevant und wir behandeln alle Spieler grundsätzlich einfach mal auf ihrer Position von letztem Jahr.***
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Notable Free Agents
Muhammad Wilkerson (NYJ)
Dontari Poe (KC)
Star Lotulelei (CAR)
Sheldon Richardson (SEA)
Haloti Ngata (DET)
Adrian Clayborn (ATL)
...
http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/all/defensive-line/
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Die Cardinals werden in erster Linie versuchen, die gute und zugleich preiswerte Truppe der Vorsaison zusammen zu halten. Dazu müsste man Frostee Rucker (UFA), Olsen Pierre (ERFA) und Xavier Williams (RFA) re-signen.
Ein potenzieller Cut bietet sich bei Josh Mauro an. Er zählt 2018 $3.3M gegen den Salary Cap, was nicht gerade günstig ist für einen Spieler, der bei weniger als einem Drittel aller Spielzüge auf dem Feld stand. Durch seine Entlassung würde man $2.8M an Cap Space einsparen.
Neue Coaches und somit neue Philosophie? Neues System? Es ist schwierig Prognosen abzugeben, was sich bei der Defensive Line diese Offseason so tun wird. Falls man einen Spieler dafür verpflichten möchte, könnten wir uns aber gut vorstellen, dass die Wahl dann aufgrund der früheren Vergangenheit in Carolina auf DT Star Lotulelei fällt.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Mittwoch, 7. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - LINEBACKER


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Chandler Jones / Cap '18: $15'500'000 / Vertrag bis 2022 (UFA)
Deone Bucannon / $8'718'000 / 2019 (UFA)
Haason Reddick / $3'063'174 / 2022 (UFA)
Markus Golden / $1'246'742 / 2019 (UFA)
Gabe Martin / $630'000 / 2019 (RFA)
Edmond Robinson / $630'000 / 2019 (UFA)
Scooby Wright / $630'000 / 2019 (RFA)
Bryson Albright / $555'000 / 2019 (ERFA)
Vontarrius Dora / $555'000 / 2019 (ERFA)
Karlos Dansby / Unrestricted Free Agent
Josh Bynes / Unrestricted Free Agent
Kareem Martin / Unrestricted Free Agent
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Die Linebacker der Cardinals sind ist eine der wenigen Positionen im Team, über die man sich momentan keine Sorgen machen muss. Chandler Jones gehört zu den besten Pass Rushern und registrierte die meisten Sacks (17) der vergangenen NFL Saison. Mit dem frühen Ausfall seines Gegenstücks auf der anderen Seite, Markus Golden, musste man eigentlich davon ausgehen, dass die gegnerische Offense sich dadurch mit Double Teams und dergleichen mehr auf Chandler Jones fokussieren kann, aber selbst das konnte ihn nicht bremsen.
Das liegt auch an der Tiefe auf der Position. Markus Golden konnte zwar nicht 1 zu 1 ersetzt werden aber der Leistungsabfall hielt sich in Grenzen. Grösstenteils lag das an Rookie Haason Reddick, der eigentlich als Inside Linebacker vorgesehen war. Er spielte zwar nicht so auffällig und hatte ab und an auch schwächere Szenen, im Grossen und Ganzen machte er aber einen guten Job.
Mit der Rückkehr von Markus Golden wird Haason Reddick in die Mitte rücken und wie ursprünglich angedacht als Inside Linebacker agieren. Zu wissen, dass er notfalls auch nach aussen rücken kann und vielseitig einsetzbar ist, macht ihn besonders wertvoll und wir freuen uns die weitere Entwicklung des First Round Picks 2017 mitverfolgen zu können.
Im Zentrum wird er neben einem weiteren First Round Pick spielen. Deone Bucannon verpasste den Start in die letzte Saison aufgrund einer Verletzung aber fand danach rasch wieder zu alter Stärke zurück. Von Seiten der Cardinals und deren neuen defensiven Trainern hörte man, dass sie sich Bucannon als Leader wünschen, dass er mehr Verantwortung übernehmen und "lauter" auftreten soll. Oder einfacher gesagt, er soll die Rolle von Karlos Dansby übernehmen.
Basierend darauf ist davon auszugehen, dass Karlos Dansby (UFA) nächste Saison nicht mehr bei den Cardinals angestellt sein wird. Es sei denn, Dansby und die Cardinals einigen sich auf einen Vertrag, bei dem der Linebacker auf Back-Up Level bezahlt wird. So wie man Dansby kennt, wird das aber kaum der Fall sein.
Die Cardinals haben dafür bereits durchblicken lassen, dass sie Josh Bynes und Kareem Martin gerne wieder unter Vertrag nehmen möchten. Besonders Josh Bynes konnte letzte Saison als kurzfristig verpflichteter Notnagel mit erstaunlich guten Leistungen überzeugen.
Bei den restlichen Spielern gilt selbes wie auf vielen anderen Positionen. Sie sind in der Regel jung und haben noch keine bis kaum Erfahrung sammeln können. Sie müssen sich in der Offseason, im Training Camp und in der Preseason beweisen und die Trainer von sich überzeugen, um einen Platz im 53-Mann Kader oder in der Practice Squad zu erhalten.
***Mit der Verpflichtung von Steve Wilks und Co. könnte auch ein Systemwechsel von 3-4 auf 4-3 Base Defense einhergehen. Noch gibt es dazu aber keine definitiven Informationen. Würde man auf eine 4-3 Defense wechseln, wären Jones und Golden beispielsweise keine OLB mehr, sondern Defensive Ends. Mit den vielen Sub-Packages, die heutzutage gespielt werden ist das aber sowieso nicht mehr so relevant und wir behandeln alle Spieler grundsätzlich einfach mal auf ihrer Position von letztem Jahr.***
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Notable Free Agents
Lamarr Houston (CHI)
Preston Brown (BUF)
Nigel Bradham (PHI)
Navorro Bowman (OAK)
Christian Jones (CHI)
...
http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/all/linebacker/
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Es ist kein besonders gutes Jahr was den Free Agent Markt für Linebacker angeht. Es gibt zwar ein paar gute Spieler, herausrangende und/oder junge, vielversprechende Talente wird man dieses Jahr kaum finden. Gut für die Cardinals, dass sie auf dieser Position keinen Bedarf haben und wir erwarten somit auch keine Verpflichtung eines FA Linebackers.
Markus Golden und Deone Bucannon sind in einer sogenannten Contract Season, deren Verträge laufen also 2019 aus. Bei Markus Golden möchte man vermutlich abwarten, wie er von seiner Verletzung zurück kommt und bei Deone Bucannon möchte man sehen, ob er seiner neuen Rolle als Leader gerecht werden kann.
Eher vorstellbar ist, dass man diese Offseason noch mit Deone Bucannon verlängert. Er verdient knapp $9M und zählt mit gleichem Betrag gegen den Salary Cap. Durch eine vorzeitige Verlängerung könnte man nicht nur einen guten Spieler langfristig an sich binden, sondern könnte je nach Vertragsstruktur in einem Jahr wo nicht besonders viel Spielraum vorhanden ist, auch Bucannons diesjährige "Cap Number" senken. Entsprechend teurer wäre er dann nächste Saison aber im Moment hat man 2019 mehr als genug freien Cap Space (circa $100M). Wir wären nicht überrascht, wenn sowas in diese Richtung getan wird.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Dienstag, 6. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - CORNERBACK


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Patrick Peterson / Cap '18: $14'956'965 / Vertrag bis 2021 (UFA)
Brandon Williams / $824'173 / 2020 (UFA)
Harlan Miller / $550'000 / 2019 (ERFA)
Louis Young / $550'000 / 2019 (ERFA)
Jarell Carter / $480'000 / 2019 (ERFA)
Jonathan Moxey / $480'000 / 2020 (ERFA)
Tramon Williams / Unrestricted Free Agent
Justin Bethel / Unrestricted Free Agent
Ronald Zamort / Exclusive Rights Free Agent
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Die Cardinals haben mit Patrick Peterson einen der besten Cornerbacks der NFL. Woche für Woche ist er dafür verantwortlich den gegnerischen Nummer Eins Receiver zu decken und aus dem Spiel zu nehmen, was ihm in der Regel auch gelingt. Er ist sehr gut und entsprechend teuer aber er ist jeden Dollar wert.
Oft denkt die gegnerische Offense gar nicht erst daran in seine Richtung zu werfen, selbst wenn man dadurch seinen besten Receiver aufgeben muss. Das wird durch folgende Statistiken untermauert: 2017 führte Patrick Peterson die NFL in "Coverage Snaps per Target" (11,1) und "Coverage Snaps per Reception" (29,7) an. Das heisst, dass nur alle 11 Spielzüge in seine Richtung geworfen wird und dass er pro 30 Snaps lediglich eine Reception zulässt.
Dass so wenige Bälle in Richtung Peterson fliegen hat leider auch damit zu tun, dass auf der gegenüberliegenden Cornerback Position eine der Schwachstellen unserer Defensive liegt. Die Cardinals haben schon viele Spieler ausprobiert aber den richtigen CB2 haben sie noch nicht gefunden. Justin Bethel war einst dafür vorgesehen und sollte sich nebst seinen herausragenden Special Teams Fähigkeiten auch als Cornerback etablieren. Dies ist ihm aber nie gelungen und die Wege werden sich wohl trennen.
Brandon Williams wurde 2016 in der dritten Runde gezogen aber konnte sich bisher auf der für ihn relativ neuen Position nicht beweisen. Im Moment muss er als Fehlgriff von Steve Keim angesehen werden. Eventuell steigert er sich noch aber damit sollte man aktuell nicht rechnen.
Es war der 35-jährige Tramon Williams, der etwa ab Mitte der Saison die Cornerback 2 Position besetzte und dabei einen guten Job machte. Mit ihm war man in der Secondary viel stabiler, was sich auf die gesamte Defensive auswirkte und gegen Ende der Saison für deutlich bessere und konstantere Leistungen sorgte. Sein fortgeschrittenes Alter machen ihn nicht zur Dauerlösung aber zu jemandem, den die Cardinals sehr gerne für 2018 unter Vertrag nehmen würden. Wir hoffen, dass sich beide Seiten einigen werden.
Über die restlichen Cornerbacks im aktuellen Kader muss man nicht viele Worte verlieren. Sie sind jung und haben noch keine bis wenig Spielerfahrung. Falls sich unter ihnen ein Rohdiamant befindet nehmen wir das natürlich gerne aber für sie alle geht es vorerst darum in der Offseason und im Training Camp zu überzeugen, um sich einen Platz im 53-Mann Kader zu ergattern.
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Notable Free Agents
Trumaine Johnson (LAR)
Malcolm Butler (NE)
E.J. Gaines (BUF)
Bashaud Breeland (WAS)
Prince Amukamara (CHI)
Morris Claiborne (NYJ)
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http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/cornerback/
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Gute Cornerbacks sind aufgrund der Entwicklung über die letzten fünf bis 10 Jahre mehr gefragt denn je und dementsprechend teuer. Sebst wenn die Cardinals auf dieser Position eigentlich Bedarf haben, wird es aus finanzieller Sicht kaum drin liegen einen der besseren Free Agents unter Vertrag zu nehmen.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Cardinals CB Tramon Williams gerne re-signen würden. Er wäre eine relativ preiswerte Zwischenlösung.
Die diesjährige Cornerback Klasse im Draft ist sehr vielversprechend und tief. Hinter ein, zwei Topspielern gibt es viele verheissungsvolle Talente, die am zweiten Tag des Drafts zur Auswahl stehen sollten. Wir glauben, dass auch die Cardinals an Tag 2, also in den Runden 2 oder 3, zuschlagen werden.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Samstag, 3. März 2018

FREE AGENCY PREVIEW - RUNNING BACK


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Adrian Peterson / Cap '18: $2'881'250 / Vertrag bis 2019 (UFA)
David Johnson / $2'064'844 / 2019 (UFA)
Bronson Hill / $630'000 / 2019 (RFA)
T.J. Logan / $530'484 / 2021 (UFA)
Darius Victor / $480'000 / 2019 (ERFA)
Kerwynn Williams / Unrestricted Free Agent
Elijhaa Penny / Exclusive Rights Free Agent
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Als sich David Johnson im ersten Spiel der Saison bei den Detroit Lions verletzte (gebrochenes Handgelenk) war allen klar, dass das ein herber Verlust für das Team ist. Wie sehr man die Allzweckwaffe aber vermissen würde, zeigte sich dann in den nächsten Spielen.
Ohne David Johnson fehlte nicht nur einer der besten Running Backs der NFL, es fehlte auch die für sogenannte "Missmatches" sorgende Gefahr eines Receivers aus dem Backfield. Das ist es nämlich, was David Johnson so speziell macht, er ist nicht nur ein Running Back, der ab und zu auch mal Pässe fängt, er ist ein "echter" Wide Receiver, der vielen etablierten Stars auf dieser Position in Sachen "Route Running" in nichts nachsteht.
Wenn es gegen Ende 2017 noch um etwas gegangen wäre, hätte David Johnson vermutlich spielen können. Dem war aber leider nicht der Fall. Seine Verletzung ist komplett auskuriert und wir freuen uns bereits David Johnson im Herbst wieder in Aktion zu sehen.
Die Cardinals haben bereits verlauten lassen, dass sie Adrian Peterson demnächst entlassen werden. Er konnte zwar zeigen, dass er noch Gas im Tank hat, verletzte sich dann leider und beendete die Saison ebenfalls auf IR. Mit der Rückkehr von David Johnson hat man für ihn keinen Bedarf mehr und kann durch seine Entlassung $2.1M Cap Space frei machen.
T.J. Logan war ebenfalls aufgrund einer Verletzung, ebenfalls aufgrund eines gebrochenen Handgelenks, ausser gefecht. Über den Rookie hörte man nur positives und im Training Camp eroberte er sogleich die Position des Kick- und Puntreturners. Leider verletzte er sich im ersten Preseason Spiel und konnte sein Können noch nicht in einem Spiel zeigen. Wenn er aber dort weitermachen kann, wo er verletzungsbedingt aufgehört hat, kann er zu einem guten Back-Up Running Back und bei den Special Teams zum Return Guy werden.
Die beiden Running Backs Kerwynn Williams und Elijhaa Penny kamen letzte Saison vermehrt zum Einsatz und nutzten ihre Chancen. Wenn sie gebraucht wurden waren sie zur Stelle und zeigten, dass sie auf NFL Niveau mithalten können. Vermutlich nie als Starter aber jedes Team braucht bekanntlich mehr als nur einen Running Back. So auch die Cardinals und sie würden wohl beide gerne behalten. Bei Elijhaa Penny (ERFA) dürfte das kein Problem sein, bei Kerwynn Williams (UFA) wird man sich vermutlich auf einen für beide Seiten passenden Vertrag einigen können.
Bronson Hill und Darius Victor werden die meisten Fans nicht kennen, denn gehört oder gesehen hat man von beiden noch nichts. Sie werden im Training Camp glänzen müssen und kämpfen am Ende des Rosters um einen Platz im 53-Mann Kader oder auf der Practice Squad.
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Notable Free Agents
Le'Veon Bell (PIT)
Isaiah Crowell (CLE)
Dion Lewis (NE)
Carlos Hyde (SF)
LeGarrette Blount (PHI)
Doug Martin (TB)
...
http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/all/running-back/
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Die Position des Running Backs wird momentan von talentiertem Nachwuchs aus dem College überflutet. Das führt zu einem Überangebot und drückt die Preise. Etwas übertrieben gesagt: Running Backs gibt es momentan wie Sand am Meer. Schlecht für die Spieler, gut für die Teams.
Wie überall gibt es auch hier ein paar Ausnahmen, die aus der Masse herausstechen. Dazu gehört David Johnson und dazu gehört auch Le'Veon Bell. Man kann davon ausgehen, dass die Pittsburgh Steelers sich mit ihm auf einen Vertrag einigen oder ihn erneut mit dem Franchise Tag belegen werden.
Wir glauben nicht, dass die Cardinals auf dieser Position gross aktiv werden. Man hat David Johnson und wird eher ihn mit einem neuen, seinen Leistungen entsprechenden Vertrag belohnen, als dass man sich einen (für Running Backs) teuren Back-Up leistet. Zu gross sind die Probleme auf anderen Positionen. Um diese zu lösen braucht man jeden Dollar Cap Space, der anderswo eingespart werden kann.
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

Mittwoch, 28. Februar 2018

FREE AGENCY PREVIEW - SPECIAL TEAMS


Bis zum Start des neuen Ligajahres und der Free Agency am 14. März, werfen wir einen Blick auf das Kader der Arizona Cardinals. Das machen wir in einer Reihe von Beiträgen, in welchen wir jeweils eine Position näher betrachten.
Wie sieht es im Moment aus? Könnten wir (wichtige) Spieler verlieren? Sollten die Cardinals nach Verstärkungen schauen? Was wünschen wir uns und was können wir realistischerweise erwarten?
Free Agency und der Draft Ende April hängen natürlich gewissermassen zusammen. Der Einfachheit halber beschränken wir uns in diesen Beiträgen aber lediglich auf die Free Agency. Den Draft lassen wir aussen vor, natürlich werden wir zu gegebener Zeit auch darauf eingehen.
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Phil Dawson / Cap '18: $3'500'000 / Vertrag bis 2019 (UFA)
Andy Lee / $2'362'500 / 2019 (UFA)
Drew Williams / $480'000 / 2020 (ERFA)
Aaron Brewer / Unrestricted Free Agent
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Die Cardinals und ihre Special Teams waren die letzten Jahre viel zu oft für negative Schlagzeilen verantwortlich und ein grosses Ärgerniss. Man war einfach froh, wenn über die dritte Phase eines Footballspiels nichts zu hören war und an positive, spielverändernde Geschehnisse mochte man gar nicht erst denken.
Mit dem Umbruch, in dem sich die Cardinals momentan befinden, soll alles besser werden. Jeff Rodgers ist der neue Special Teams Coordinator und wir hoffen, dass sich die Special Teams zukünftig in besserer Verfassung präsentieren werden...
Phil Dawson hatte eine durchzogene Saison. Besonders anfangs bis Mitte 2017 konnte er nicht überzeugen. Zu viele Versuche gingen daneben - nicht alle waren seine Schuld - aber unter 40 Yards darf man als gutbezahlter Kicker nicht so viele Fehlversuche haben.
Gegen Ende der Saison konnte er sich aber deutlich steigern und war zuverlässig. Für einen Kicker ist er aber relativ teuer. Phil Dawson wird seine Qualitäten im Training Camp und der Preseason dem neuen Coaching Staff beweisen müssen. Klar ist, dass auch andere Kicker dabei sein werden und wenn er dann nicht überzeugen kann, ist es durchaus möglich, dass die Cardinals sich für eine deutlich preiswertere Variante entscheiden.
Im Gegensatz zum Kicker hat sich die Verpflichtung von Punter Andy Lee ausbezahlt. Er machte seinen Job zu vollster Zufriedenheit und dürfte für die nächste Saison gesetzt sein.
Neben dem Kicker und dem Punter gibt es noch eine Position, die klar den Special Teams zuzuordnen ist, nämlich die des Long Snappers. Bei dieser ist es immer positiv, wenn man nicht über sie spricht und das war im Fall von Aaron Brewer so. Er wird zum Free Agent aber es dürfte nicht allzu schwierig sein ihn mit einem neuen Vertrag auszustatten und das werden die Cardinals voraussichtlich auch tun.
Zu den Special Teams gehört natürlich mehr aber die restlichen Spieler werden aus anderen "regulären Positionen" zusammengestellt. Auf diese Spieler werden wir dort genauer eingehen und ihre allfälligen Special Teams Fähigkeiten hervorheben.
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Notable Free Agents
Dustin Colquitt (KC)
Chandler Catanzaro (NYJ)
Sam Ficken (LAR)
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http://www.spotrac.com/nfl/free-agents/all/special/
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Eigentlich könnte man diesen Abschnitt bei den Special Teams auch weglassen. Es gibt kaum jemals einen solchen Spezialisten, der begehrenswert wäre, so auch nicht dieses Jahr. Zu einfach ist es deren Verträge zu vernünftigen Konditionen zu verlängern bevor sie Free Agents werden. Ein absoluter Topkicker wie zum Beispiel Baltimore's Justin Tucker kann da als Beispiel herhalten.
Dustin Colquitt wäre ein zuverlässiger Punter aber da haben die Cardinals bereits Andy Lee. Kicker gibt es einige, es wäre aber vermessen von mir zu behaupten, ich könne die irgendwie vernünftig einschätzen oder zu sagen, dieser und jener sei ein besseres Preis-Leistungsverhältnis...Sam Ficken einfach wegen dem "amüsanten" Namen...
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Seid ihr mit unseren Ansichten und Prognosen einverstanden? Wo seid ihr anderer Meinung und was wünscht ihr euch für diese Position im Hinblick auf die Free Agency?
Alle anderen Positionen folgen verteilt über die nächsten Tage und Wochen bis hin zum Start der Free Agency...

ALL THE BISCUITS IN THE WORLD


Als Bruce Arians am Montag Abend um 19.15 Uhr unserer Zeit den Raum zu seiner Pressekonferenz betrat, wussten eigentlich alle, die Eins und Eins zusammenzählen können, was nun folgen würde:
Er erklärte seinen Rücktritt als Head Coach der Arizona Cardinals.
Obwohl man es erahnen konnte, war dies ein sehr emotionaler Moment für Bruce Arians, für die Cardinals und für alle Fans.
[ Die Pressekonferenz kann man sich unter diesem Link nochmals ansehen: http://www.azcardinals.com/…/29a75662-c0ce-40d4-b865-42b374… ]
Mittlerweile ist es Mittwoch Abend, die Emotionen sind wieder unter Kontrolle und die Geschehnisse können richtig eingeordnet werden. Was die Zukunft bringt wissen wir nicht und können darüber im Moment nur spekulieren. Hier und jetzt wollen wir das aber nicht tun, sondern noch einmal zurückblicken auf fünf ereignisreiche und spannende Jahre unter Head Coach Bruce Arians.
Unsere Cardinals hatten nach den Erfolgen mit QB Kurt Warner eine schwierige Zeit durchlebt als sie sich für einen Trainerwechsel entschieden.
Die Suche nach dem richtigen Coach dauerte länger als es vielen Fans lieb war. Die Cardinals waren das letzte Team, das die wichtige Position besetzen und anfangs 2013 einen neuen Cheftrainer präsentieren konnte:
BRUCE ARIANS
Amtierender NFL Coach of the Year für seine Leistung als Indianapolis Colts Interim Head Coach während Chuck Pagano aufgrund von Leukämie abwesend war.
Gleich bei seiner ersten Pressekonferenz wurde einem bewusst, dass da ein etwas anderer Coach vor einem steht, als man es sich gewohnt ist. Erfrischend ehrlich und direkt waren seine Antworten und Ausführungen. Gespickt mit jeder Menge "F-Bombs" und memorablen Sprüchen.
Der bekannteste davon: "No risk it, no biscuit!"
Und so traten die Cardinals von Tag 1 an auch auf. Zusammen mit dem ebenfalls neuen GM Steve Keim gelang es Bruce Arians einen gestandenen, erfahrenen Quarterback ins Team zu holen - Carson Palmer. Viele weitere Veränderungen waren nötig. Nicht zuletzt wurde Publikumsliebling Larry Fitzgerald von der X-Position zum Slot Receiver umfunktioniert, was ihm anfangs gar nicht passte.
Die erste Saisonhälfte war sehr inkonstant aber man merkte spätestens Mitte der Saison, dass da ein gutes Team auf dem Feld stand, das sich im neuen System immer wie besser zurechtfindet. Das Spiel, das mich persönlich vollends überzeugte war jenes gegen Arians' altes Team, die Indianapolis Colts. Ein absolut dominanter Auftritt und diskussionsloser 40-11 Heimsieg.
Als man dann gegen Ende der Saison auch noch bei den Seattle Seahawks gewann - nachdem man dort im Vorjahr 0-58 (WTF) zerstört wurde - konnte die Saison definitiv als Erfolg gewertet werden, auch wenn man die Playoffs mit einer Bilanz von 10-6 leider verpasste.
Der Aufwärtstrend setzte sich nächste Saison fort. Die Cardinals hatten mit 9-1 den besten Record in der NFL als sich QB Palmer das Kreuzband riss. Mit Back-Up Stanton konnte man sich noch leichte Hoffnungen machen, als dieser die Saison ebenfalls verletzungsbedingt beenden musste, war es um die Super Bowl Träume geschehen. Mit QB Lindley (eewww) schleppte man sich in die Playoffs und schied dort in der Wild Card Runde sang- und klanglos aus. Die klasse Leistung trotz den gravierenden Ausfällen und die an den Tag gelegte "Next Man Up" Mentalität führten zur zweiten Coach of the Year Auszeichnung innerhalb von drei Jahren.
Es sollte ein weiterer Anlauf folgen. Das tat er auch in grossem Stil: 2015 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Arizona Cardinals! Ein zwei Ausrutscher zu Beginn der Saison sorgten dafür, dass man jedes Spiel ernst nahm und immer mit vollem Einsatz zu Werke ging. Es resultierte ein 13-3 Record und der zweite Platz in der NFC. Das Divisional Game zuhause gegen die Green Bay Packers ist auch heute noch in bester Erinnerung. Das darauffolgende NFC Championship Game hingegen würde man am liebsten vergessen. Dass die Arizona Cardinals die ganze Saison von einem Kamerateam begleitet wurden und daraus die beliebte Doku "All or Nothing: A Season with the Arizona Cardinals" entstand, macht 2015 umso spezieller.
Leider war das aber auch der Höhepunkt. Man fühlte sich gut nach der starken Vorsaison und dem ganzen Rummel um die Amazon Doku, vielleicht etwas zu gut. Die folgende Saison konnte man nicht an die starken Darbietungen anknüpfen. Irgendwie schien immer irgendwo Sand im Getriebe zu stecken und es resultierte eine Bilanz von 7-8-1. Schlimmer als die 8 ist fast die 1 am Ende. Das 6-6 Unentschieden zuhause gegen Seattle, was für ein besch****** Spiel...
Auch diese Saison blieb man unter den Erwartungen zurück. Einen grossen Anteil daran tragen sicherlich die vielen Verletzungen absoluter Leistungsträger und Teamstützen. Dass man am Ende eine Bilanz von 8-8 erreicht, muss schon fast als gute Leistung angesehen werden. Man kann auch problemlos argumentieren, dass dies eine absolut starke Trainerleistung von Bruce Arians gewesen ist. Dieses Team Woche für Woche bereit zu haben, Spieler die nie aufgeben und vollen Einsatz zeigen, Verletzungen durch neue Spielsysteme und Schemas ausgebügelt und zum Abschluss die Vögel aus dem Nordwesten besiegt. Keine erfolgreiche Saison aber ein versöhnlicher Abschluss.
[ Einen chronologischen Rückblick auf die fünf Jahre in bewegter Form kann man sich unter folgendem Link ansehen: http://www.azcardinals.com/…/ab2eaa42-df10-46c6-a1a0-b9d876… ]
Dass Bruce Arians nun zurückgetreten ist, ist vor allem auf menschlicher Ebene schade. Aus sportlicher Sicht kann man geteilter Meinung sein aber für mich persönlich ist es der richtige Schritt. Lieber trennt man sich jetzt und geht im Guten auseinander als dass man so einen coolen Typen feuern muss. Ein Umbruch ist für die Cardinals auch (über)fällig.
Hoffentlich kann Bruce seinen Ruhestand so richtig geniessen und sich angemessen um seine Frau, Kinder und Grosskinder kümmern.
Am Ende bleibt nur noch eines zu sagen:
DANKE FÜR ALLES, BRUCE!
Gönn dir Crown Royal und so viele Biscuits wie du willst, du hast es dir verdient. Cheers!

Campbell - Das "Corner-Projekt" für Steve Wilks

CHRISTIAN CAMPBELL, Cornerback, Penn State Runde 6, Pick 182 Alter / 22 Jahre Geburtsort / Phenix City, Alabama Grösse / 1.85m Gewic...